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Vereinsgeschichte des Reit- und Fahrvereins Hoisbüttel e.V.
Die Gründung des Vereins fand im Mai 1925 im Hotel "Zur Schleuse" statt. Den Grundstein legte Ernst Ramm, der Sohn des Wohldorfer Schmiedemeisters. Zu seinen reitsportbegeisterten Mitgründern gehörten die Wohldorfer Herbert Niemeyer, Wilhelm Ströh, Wilhelm Timmerman sowie die Hoisbütteler Bernhard Kröger und Emil Schulz. Der Verein wurde in das Register unter "Reitverein Wohldorf e.V." eingetragen. Zunächst wurde eine Reitabteilung, der 2 Dressur-, 2 Spring- und 2 Geländereiter sowie 2 Gespannfahrer angehörten, aufgebaut.
Die Vorbereitung für das erste Turnier dauerte drei Jahre, weil die damals landwirtschaftlich genutzten Pferde erst nach Feierabend oder sonntags an die Dressur- Springübungen herangeführt und trainiert werden konnten. Am 9. September 1928 war es dann soweit. Das erste Turnier wurde auf einer Koppel gegenüber dem Gut Wohldorf ausgerichtet. Es gingen über 40 Pferde in die Prüfungen. Das erste Turnier war ein großer Erfolg, dass viele Reiter und Pferdeliebhaber dem Verein mit Begeisterung beitraten. So stellte im Jahr 1929 das Mitglied Wille Harten dem Verein kostenfrei in Hoisbüttel an der Lottbek eine Hauskoppel in der Größe von 8 ha zur Verfügung, welche die Mitglieder in Eigenhilfe über mehrere Jahre hinweg als Reitanlage ausbauten.
1932 fand auf dieser neu gestalteten Reitanlage das erste Reit- und Fahrturnier statt. Gleichzeitig wurde der Vereinsname "Reit- und Fahrverein Hoisbüttel und Umgebung e.V." geändert. Diese Anlage am Hoisbütteler Bahnhof, auf der im Verlaufe der Jahre erfolgreiche und beliebte Turniere veranstaltet wurden, musste nach 52 Jahren im Jahr 1984 wegen des Verkaufs des Geländes aufgegeben werden.
So wurde in den Jahren 1985 und 1986 auf dem 4 ha großen Gelände in reizvoll landschaftlicher Lage im Sportpark Hoisbüttel am Volksdorfer Weg in Ammersbek unter der maßgeblichen Hilfe des Mitgliedes Ernst Nedebock eine Reitanlage erstellt, die allen Ansprüchen für Turniere und für Trainingszwecke der Mitglieder voll gerecht wird. Eine Lichtanlage lässt auch in der dunklen Jahreszeit die Nutzung eines Vierecks in der Größe 40m x 45m zu.
Unsere Reitsportanlage besteht aus drei Dressurplätzen 20m x 60m und 20m x 40m, einem Springplatz, einem Vorbereitungs- Trainingsplatz, Longierzirkel und Parkplätzen. 1998 kam eine Ovalbahn für Islandpferdereiter dazu.
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